[Skip Global Navigation]

Presse

Presse Startseite

Pressemeldung Juni 05

SPSS warnt vor neuer Gefahrenquelle im Internet: Klick-Betrug bei Werbebannern kostet Unternehmen Millionen

Der Anbieter von Predictive Analytics-Lösungen zeigt Firmen fünf goldene Regeln zum Schutz gegen Klick-Betrug

SPSS, Spezialist für Data Mining, Statistik und Predictive Analytics, macht auf eine neue Kostenfalle beim Internet-Marketing aufmerksam: Nach einer US-amerikanischen Studie in den USA ist ein Fünftel aller Klicks auf Online-Werbebanner gefälscht. Das kann Unternehmen Millionen kosten, denn bei den sogenannten Pay-per-Click-Werbebannern bezahlt der Auftraggeber an die Webseiten-Betreiber für jedes einzelne Anklicken des Banners. Bei einer Summe von vier Milliarden US-Dollar, die die USA jährlich für Suchmaschinen-Marketing ausgeben, fallen laut Studie 800 Millionen US-Dollar dieser Form von Betrug zum Opfer. Mit SPSS Predictive Web Analytics sind Marketing-Spezialisten dem Klick-Betrug nicht mehr schutzlos ausgeliefert, denn sie können genau beobachten was vom ersten Klick an passiert und Werbebanner identifizieren, die unregelmäßige Verhaltensmuster aufweisen.

„Klick-Betrug“ bedeutet, dass Internet-User immer wieder ein Werbebanner anklicken, um dem Auftraggeber der Anzeige eine hohe Rechnung zu bescheren oder, dass ein gesetztes tägliches Limit an Kosten erreicht wird, sprich die Kostenbremse einsetzt und das Banner von der Seite genommen wird. Firmen zahlen für falsche beziehungsweise nicht existierende Leads und für die Zeit, die die Anzeige nicht online steht.
Ein betrügerischer Klicker verfälscht so außerdem Aussagen, die aufgrund der Klicks auf Web-Anzeigen getroffen werden sollen.

SPSS rät Unternehmen,

  1. sich mit den Suchmaschinen-Marketing-Betreibern vor Vertragsabschluss darüber zu einigen, wie im Fall von Klick-Betrug vorgegangen wird;
  2. Web-Analyse-Tools einzusetzen, um den Verkehr auf der Webseite besser zu verstehen und interpretieren zu können;
  3. die Webseite während der gesamten Dauer einer Online-Kampagne gezielt zu beobachten;
  4. eine vorausschauendes Analyse-Tool einzusetzen, dass ungewöhnliche Bewegungen auf der Webseite entdeckt und Unregelmäßigkeiten im Voraus abwendet;
  5. auffällige Seiten so schnell wie möglich zu kennzeichnen.

„Das Problem Klick-Betrug wird in der Branche mit wachsender Sorge betrachtet“, erklärt Marcel Holsheimer, Vice President Marketing für Plattformen und Anwendungen bei SPSS. „Solange der Klick-Betrug unentdeckt bleibt, verschwinden Millionen von Online-Marketing-Geldern und die Zukunft der Online-Anzeigen ist ernsthaft gefährdet.“

Die Angaben von SPSS gründen sich auf weiteren Ergebnissen der Studie von SEMPO, die belegen, dass bereits mehr als drei Viertel der Suchmaschinen-Anbieter Klick-Betrug als Problem erkannt haben.

Weitere Informationen zu SPSS sind zu finden im World Wide Web im SPSS Press Center unter http://www.spss.com/press.