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Pressemeldung April 2008

US-Wahlkampf: Mit der richtigen Software ins Weiße Haus

SPSS erklärt, warum immer mehr Politiker auf Predictive Analytics setzen, um potenzielle und unentschlossene Wähler zielgerichtet anzusprechen

Sag mir, wer Du bist, und ich sage Dir, wen Du wählst: Im heißen Endspurt des diesjährigen US-Wahlkampfs setzen Politiker aller Parteien auf Predictive Analytics-Software von SPSS, um ihre Wähler zielgerichtet und effektiv anzusprechen. Während frühere Kampagnen in erster Linie mit Flugblättern, Plakaten und flammenden Reden bestritten wurden, nutzen moderne Politiker vermehrt vorausschauende Analysen, um nichts dem Zufall zu überlassen. Politische Organisationen und lokale Parteistrategen greifen hierfür auf riesige Datenbanken zurück, die ihnen mehr über die Wähler verraten sollen. Demografische Daten, Lebensumstände oder Wahlhistorie: Mithilfe von Predictive Analytics können Clinton, Obama, McCain & Co Unterstützer und Unentschlossene gezielter ansprechen als jemals zuvor. Immer wichtiger wird dabei auch das Herausfiltern der entscheidenden Themen für verschiedene Wählergruppen. Gezielte und persönliche Mailings, Anrufe oder Hausbesuche treffen – nach einer anonymisierten Analyse der jeweiligen Lebensumstände und Meinungen der Gruppen – bei Themen wie Erziehung, Gesundheitswesen oder Einwanderung genau ins Schwarze.

Ken Strasma, Präsident bei Strategic Telemetry, einem Wahlforschungs- und politischem Beratungsunternehmen in Washington D.C., gilt als einer der Pioniere auf dem Gebiet moderner statischer Modellierung in demokratischen Kampagnen. Er hat in den letzten Jahren einen deutlichen Trend in Richtung strategischer Wähleranalysen ausmachen können: „Das öffentliche Interesse an Wahlen war noch nie so groß wie heute und Bürger wollen mehr denn je in alle Geschehnisse der Präsidentschaftskandidatur miteinbezogen werden. Diejenigen Kampagnen, die Predictive Analytics in ihre Strategie einbauen, können einen unentschlossenen Wähler deutlich besser beurteilen und ansprechen, da sie über die Themen und Meinungen Bescheid wissen, die sie wirklich interessieren.“

Ein Beispiel: Auch George W. Bush setzte im Wahlkampf 2004 auf vorausschauende Analyse. Er versorgte bildungsinteressierte Latino-Mütter in New Mexico gezielt mit Werbematerial für sein „No-Child-Left-Behind-Programm“. Die Demokraten gehen im derzeitigen Wahlkampf ähnliche Wege: Sie suchen gezielt nach umweltbewussten Christen, die sie aus dem traditionell republikanisch geprägten Wahlumfeld abwerben wollen.

„Der Einsatz von SPSS Predictive Analytics bei politischen Wahlen gleicht einer Schatzsuche: Wer mit der Software arbeitet, besitzt die Schatzkarte, die zum Wähler führt. Wer keine Predictive Analytics nutzt, buddelt ziellos im Sand“, erklärt Michael Mors, Country Manager der SPSS GmbH Software. Er fügt hinzu: „Predictive Analytics ermöglicht es Unternehmen aller Art – von politischen Parteien über Händler bis zu Finanzdienstleistern – die richtige Personengruppe persönlich und zielgerichtet anzusprechen. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber dem politischen oder wirtschaftlichen Mitbewerber.“